... Den ersten Kontakt mit Joel hatte sie erst, als er in Frankfurt angekommen war. Vorher gab es den Kontakt zu Marion Knögel, der Begleitung bei der Einsatzstelle, mit der sie organisatorische Fragen besprach. Irini ist sich sicher: „Die Dinge haben so gut geklappt, weil die Einsatzstelle Joel so gerne wollte. Von dort kam die Energie.” Getroffen haben sich dann Joel, Marion und Irini in Joels erster Woche in Frankfurt. „Ich habe ihm das Büro von der LKB gezeigt, damit er weiß wohin er kann. Außerdem wollte ich auch das Seminar vorbereiten.

Zweichsprachiges Seminar?

Dort ist er einer von 60 Freiwilligen und ich wollte absprechen, wie wir aufgrund der sprachlichen Barriere auf dem Seminar verfahren wollten.” Da war ein Kennenlernen vorab wichtig. Das Treffen war toll. Sie erklärte Joel das Bildungskonzept und konnte mit Marion Formalitäten, wie die Anmeldung abklären: „Ich habe Joel geraten der Facebook-Gruppe beizutreten. Das ist eine gute Kontaktmöglichkeit. Dort hat er dann auch gleich gefragt, ob ihm jemand helfen kann, wie er zum Einführungstag nach Darmstadt kommt. Und es hat sich auch gleich jemand gemeldet.” Es sei auch wichtig sich nicht zu viel zu kümmern, meint Irini, viele Menschen einzubinden und vor allem dem Freiwilligen die Wege aufzuzeigen, wie er Hilfe bekommt. So hat dann auch das Seminar gut für ihn geklappt.

Unterstützung von anderen Freiwilligen

Viele Freiwillige haben für ihn übersetzt und haben ihn eingebunden. Nach dem ersten Seminar war der dann auch beim Stammtisch der Freiwilligen. Irini hatte ihn nochmal gesondert eingeladen, damit er diesen wichtigen Termin nicht verpasste. Dort erzählte er, dass er sich mit einigen Freiwilligen regelmäßig treffe und dass er vielleicht bald mit einigen in eine gemeinsame Wohnung ziehen werde. Diese Entwicklungen freuen Irini, denn es seien Zeichen von Ankommen, wie sie es nennt. Gleichzeitig sieht sie in der Unterstützung dieser Vorhaben auch eine der Aufgaben für Träger bei Incoming-Freiwilligen. Anker schaffen, Vorgespräche mit Freiwilligen und Einsatzstellen führen und der Träger sollte sich als eigenständiger Ansprechpartner präsentieren.

Irini und der Träger werden in den nächsten 10 Monaten vielleicht noch weitere Erkenntnisse haben... To be continued.